Truck & Trailer Welt

Die Truck-Sparte von MAN hatte es 2025 schwer.

Der Nutzfahrzeughersteller MAN zieht für 2025 eine gemischte Bilanz. Der Van- und Busbereich zeigte sich stark, das Truck-Segment hatte es weiterhin schwer.
© MAN Truck & Bus

MAN: Truck-Sparte leidet weiter

MAN Truck & Bus hat im Geschäftsjahr 2025 rund 101.600 Neufahrzeuge ausgeliefert. Der Absatz stieg um knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weiterhin schwer hatte es der Truck-Bereich: Mit rund 63.300 verkauften Einheiten lag der Absatz mit minus 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

E-Truck-Nachfrage steigt

Stark nachgefragt war allerdings der eTruck, mit dessen Serienproduktion 2025 begonnen wurde. Abgesetzt wurden in 2025 über 620 Einheiten und auch für 2026 sind laut Konzern die Auftragsbücher für die E-LKW der schweren Reihe schon gut gefüllt. Der geplante Start der Serienproduktion des neuen MAN eTGL 12-Tonners gegen Ende 2026 soll das ePortfolio im LKW-Bereich weiter abrunden. Dies markiert einen weiteren wichtigen Schritt von MAN in Richtung der Dekarbonisierung seines Fahrzeugangebots.

„Unsere starken Zuwächse bei batterieelektrischen Fahrzeugen und das erfolgreiche Jahr im Van-Segment zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit verhaltener Nachfrage im europäischen Truckmarkt – in Deutschland vergleichbar mit den Corona-Jahren – konnten wir unseren Gesamtabsatz insgesamt steigern. Zudem treiben wir den Hochlauf unseres batterieelektrischen Portfolios konsequent voran. Mit dem Serienstart des MAN eTGL und den ersten Auslieferungen des eCoach runden wir 2026 unser Angebot ab und setzen klare Zeichen für nachhaltige Mobilität“, erklärt Friedrich Baumann, Vorstand für Sales und Customer Solutions bei MAN Truck & Bus SE.

In einem herausfordernden Umfeld konnten die LKW‑Verkäufe in Europa (ohne die DACH-Region) um rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 31.300 Fahrzeuge gesteigert werden.
Außerhalb von Europa lag der LKW-Absatz 2025 bei knapp 10.000 Einheiten und damit rund 12 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ursache hierfür waren anhaltende geopolitische Herausforderungen. Diese führten zu einem Rückgang der von MAN adressierbaren internationalen Märkte um bis zu 30 Prozent.

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