ENGIE Vianeo wird an zwei zentralen Güterverkehrsachsen an den Euro-Rastpark-Standorten Lippetal/Hamm (A2) und Pfaffenhofen/Schweitenkirchen (A9) zwei neue Ladeparks für den elektrischen Schwerlastverkehr errichten.
Auf dem Bild zu sehen ist der Euro Rastpark Lippetal.
© Euro Rastpark GmbH & Co. KG
Megawatt-Laden am Euro Rastpark
Die E-Mobilitätsmarke ENGIE Vianeo und die Euro Rastpark GmbH starten eine strategische Zusammenarbeit. Gemeinsam errichten die Partner zwei neue Ladeparks für den elektrischen Schwerlastverkehr an zentralen deutschen Güterverkehrsachsen.
Die neuen Stationen entstehen an den Autobahnen A2 und A9.
Die neuen Standorte befinden sich in Lippetal/Hamm (A2) und in Pfaffenhofen/Schweitenkirchen (A9). Damit treibt ENGIE Vianeo den Ausbau ihres deutschen LKW-Ladenetzes entlang der wichtigen TEN-T-Korridore konsequent voran. Eine Erweiterung der Kooperation auf zusätzliche Standorte ist bereits vorgesehen.
Strategische Lagen für den europäischen Güterverkehr
Beide Autohöfe liegen an hoch frequentierten Logistikrouten:
• Lippetal/Hamm (A2): Diese Achse bildet eine der wichtigsten West-Ost-Verbindungen für den Güterverkehr zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin.
• Pfaffenhofen/Schweitenkirchen (A9): Diese Route verbindet die zentralen europäischen Nord-Süd-Logistikströme in Richtung München, Österreich und Italien.
Aktuell verzeichnet dieser Standort rund 13.500 LKW pro Tag.
„Mit 18 Autohöfen ist Euro Rastpark ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Verkehrsinfrastruktur. Wir freuen uns, erstmals mit ENGIE Vianeo als kompetentem Partner Ladelösungen für den elektrischen Schwerlastverkehr umzusetzen“, sagt Johannes Witt, Geschäftsführer bei Euro Rastpark.
Megawatt-Laden und Zeitplan für den Netzstart
An beiden Standorten entsteht hochmoderne Infrastruktur für Nutzfahrzeuge. Dabei kommt auch die zukunftsweisende MCS-Technologie (Megawatt Charging System) zum Einsatz.
• Pfaffenhofen/Schweitenkirchen (A9): Ab Januar 2027 gehen hier sechs Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 400 Kilowatt (kW) ans Netz.
• Lippetal/Hamm (A2): Bis Juli 2027 baut ENGIE Vianeo das Areal aus. Geplant sind sechs Ladepunkte mit 400 kW sowie zwei ultraschnelle MCS-Lader mit einer Leistung von jeweils 1.000 kW. Der Autohof bietet zudem über 215 LKW-Stellplätze.
Zuverlässiges Standortmodell ohne Investitionsrisiko
Das Besondere an dieser Kooperation ist das clevere Betreibermodell. ENGIE Vianeo übernimmt die Planung, die Investition sowie den Bau und den späteren Betrieb der Anlagen vollständig. Euro Rastpark profitiert daher ohne eigene unmittelbare Investitionskosten von langfristigen Einnahmen. Zudem wertet das Unternehmen seine Standorte durch einen wichtigen Servicebaustein für Berufskraftfahrer auf.
„Wir bieten der Logistikbranche ein ganzheitliches Konzept für ihre Mobilitätswende, vom Reservierungssystem bis zu attraktiven Volumenverträgen für ihren Ladebedarf“, betont Jan-Niklas Ellerich, Geschäftsführer von ENGIE Vianeo in Deutschland. Ein wichtiger Nachhaltigkeitsaspekt dabei: An allen Ladesäulen wird zu 100 Prozent Grünstrom aus erneuerbaren Energien geladen.
Auf Expansionskurs
Das Unternehmen ist im Juli 2025 auf dem deutschen Markt gestartet. Neben einem großen Projekt am Seehafen Kiel verantwortet die Marke aktuell ein staatlich gefördertes Großprojekt. Im Auftrag des Bundes und der Autobahn GmbH baut ENGIE Vianeo eines der größten Schnellladenetze für LKW in Deutschland auf. Insgesamt entwickelt das Unternehmen derzeit rund 50 Standorte mit spezieller Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge im gesamten Bundesgebiet.