Der Europäische Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge 2026 für die Initiative DocStop für Europäer e.V.: Der Preis wurde auf der EVU-Jahrestagung in Žilina (Slowakei) überreicht. Von links nach rechts: Prof. Dr. Hermann Steffan, Präsident der EVU; Joachim Fehrenkötter, Vorsitzender von DocStop; Barend Hauwetter, Referatsleiter Fahrzeugtechnik, Verkehrsmedizin & Europa beim DVR; Peter Rücker, Leiter Unfallforschung und Unfallanalytik bei der DEKRA Automobil GmbH.
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Sicherheitspreis für DocStop
Der Verein DocStop für Europäer e.V. erhielt den Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge. Die feierliche Vergabe erfolgte im Rahmen der EVU-Jahrestagung im slowakischen Žilina.
Drei namhafte Organisationen vergeben diesen renommierten Preis gemeinsam. Dazu gehören die Europäische Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU), die Expertenorganisation DEKRA sowie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Nach zuvor 36 Einzelpersonen wurde nun erstmals eine ehrenamtliche Initiative geehrt.
Schnelle medizinische Hilfe auf Achse
Die Initiative entstand bereits im Jahr 2007. Das Ziel war von Anfang an eine unkomplizierte medizinische Unterwegsversorgung für LKW-Fahrerinnen und -Fahrer. Das Netzwerk hilft vor allem bei akuten Beschwerden wie Zahnschmerzen, plötzlichen Rückenschmerzen oder starken Erkältungen.
Das wachsende Hilfsnetzwerk im Überblick:
• Über 700 Arztpraxen und Kliniken beteiligen sich allein in Deutschland.
• Internationale Ausweitung: Das Angebot wuchs bereits auf Österreich und Frankreich.
• Erweitertes Angebot: Patienten nutzen mittlerweile eine 24-Stunden-Hotline und Telemedizin.
Ein Meilenstein für die Verkehrssicherheit
Sowohl der DVR als auch DEKRA betonten bei der Verleihung die große Relevanz der Fahrergesundheit. Denn nur gesunde Fahrer sorgen für einen sicheren Güterverkehr. Unbehandelte Schmerzen oder die unkontrollierte Einnahme von Medikamenten am Steuer beeinträchtigen die Konzentrationsfähigkeit massiv.
Deshalb schließt DocStop als absoluter Vorreiter eine kritische Versorgungslücke. Die Initiative leistet seit fast zwei Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag zur Unfallvermeidung auf europäischen Straßen.