Wendig im Forst: Ein DAF XFC 530 als robuster Kurzholztransporter im täglichen Einsatz auf engen und unwegsamen Waldwegen.
© DAF Trucks
DAF: starker Forst-Partner
Die internationale Forstwirtschaftsbranche traf sich auf der Leitmesse Interforst in München. Unter dem Motto „Gemeinsam Wald gestalten. Vielfalt nutzen. Zukunft sichern.“ brachte die Messe wichtige technische Lösungen zusammen. DAF Trucks Deutschland demonstrierte vor Ort mit maßgeschneiderten LKW-Konzepten seine Kompetenz für den anspruchsvollen Holzeinsatz.
DAF mit starker Performance auf der Fachmesse
Zusammen mit dem Handelspartner Noll Nutzfahrzeuge GmbH präsentierte der Hersteller ein echtes Highlight. Am Stand des finnischen Kranherstellers Kesla Oyi (Stand FS.1011/1) war ein speziell umgebauter DAF XF 530 FAT 6×4 zu sehen.
Dieses Fahrzeug der neuen Generation besaß ein geräumiges Sleeper-High-Fahrerhaus mit 9,7 Kubikmetern Raumvolumen. Die Firma Janzen System GmbH & Co. KG hatte das Fahrgestell zu einem hocheffizienten Kurzholztransporter aufgebaut.
Das Messefahrzeug verfügte über einen gewichtsoptimierten Plattformaufbau aus hochfestem Stahl mit einem robusten Hardox-Bodenblech und einer Aluminium-Stirnwand. Aluminium-Einsteckrungen sicherten das Rundholz beim Transport. Zudem war das Fahrzeug mit einem Heckladekran inklusive Kranfahrerhaus des Typs Kesla 2212T sowie einem modernen Load-Sensing-Hydrauliksystem ausgestattet.
Den Antrieb übernahm ein kraftvoller PACCAR MX-13-Motor mit 530 PS (390 kW). Der Sechszylinder lieferte ein maximales Drehmoment von 2.700 Nm bei 900–1.125 U/min. Diese Power wurde über ein automatisiertes TraXon-Direktganggetriebe übertragen. Eine starke MX-Motorbremse und ein ZF-Intarder sorgten zudem für maximale Sicherheit beim Verzögern.
Geeignet für den harten Waldeinsatz
Die Baureihe XF der neuen Generation DAF erwies sich als Fahrgestell für den Aufbau zum Holztransporter als bestens geeignet. Deshalb wird sie von Aufbaupartnern sehr geschätzt. Für den harten Einsatzalltag bot das XF-Fahrerhaus dem Fahrpersonal ein enormes Raumvolumen von bis zu 9,73 Kubikmetern. Dadurch ließen sich anstrengende Touren bequem bewältigen.
Großzügige Einstellbereiche für Fahrersitz und Lenkrad unterstützten eine ergonomische Sitzposition. Dies war ein entscheidender Faktor bei schwierigen Fahrmanövern auf engen Waldwegen oder in unübersichtlichen Sägewerken.
Des Weiteren punktete der DAF XF mit seiner hohen Wendigkeit. Ein kurzer Radstand und ein Lenkeinschlag von 49 Grad sorgten für eine hervorragende Rangierfähigkeit. Hinzu kam eine extreme Aufbaufreundlichkeit. Dank einer Plug-&-Play-Schnittstelle und einem 50-mm-Lochbildraster ließen sich Aufbauten schnell und wirtschaftlich realisieren.
Sicherheit und Komfort standen im Fokus
Mit der neuen Generation setzte die Baureihe XF auch bei Sicht und Sicherheit Maßstäbe in der Branche. Eine große Windschutzscheibe und großflächige Seitenfenster verbesserten die direkte Sicht erheblich.
Ergänzt wurde dies durch die innovative DAF-Corner-View-Technologie. Das Kamerasystem ermöglichte eine 280-Grad-Rundumsicht um das Fahrerhaus und eliminierte tote Winkel. Gerade im forstwirtschaftlichen Einsatz im unwegsamen Gelände war das ein bedeutender Sicherheitsvorteil.
In Deutschland prägen wendige Kurzholz-LKW das Bild der Forstlogistik. Viele Sägewerke verarbeiten Stammholz in definierten Längen zwischen zwei und sechs Metern. Ein Kurzholz-Gliederzug bietet hierbei eine höhere Wendigkeit als Langholzfahrzeuge bei gleichzeitig besserer Nutzlast.
„Der XF ist für den Einsatz im Wald wie gemacht. Ob in der Offroad-Version als XFC oder als normaler XF mit einer robusten Stahlstoßstange, meistert er nahezu jedes Terrain“, erläuterte Matthias Schiegl, Branchen-Manager der DAF Trucks Deutschland GmbH. Die gute Fahrgestellvorbereitung erleichterte den Aufbauprozess, was Zeit und somit Kosten sparte.