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Anspruchsvolle, 129 km lange Route zum Ziel: Kein Problem mit der Goldhofer FTV 850
© Goldhofer

Goldhofer: schwerer, größer, komplexer

Höheres Gewicht, größere Dimensionen, zunehmende Komplexität der Routenführung: Der Anspruch an den Transport von Windturbinen, Rotorblättern und anderer Komponenten für Windkraftanlagen wächst konstant. Für den Transportdienstleister Goldhofer gehört dies zum täglichen Tagesgeschäft.

„Goldhofer sieht sich seit je her in der Vorreiterrolle für innovative und nachhaltige Transportlösungen. Angefangen mit der revolutionären FTV 300 für den Transport von Rotorblättern. Mittlerweile wird mit der FTV 850 die dritte Generation dieser Transportlösung eingesetzt. Rohradapter und das Nachläufersystem »Blades« runden das Spezialportfolio für den Transport von Windenergieanlagenteilen ab. Mit der Vielzahl an verkauften Einheiten haben wir bewiesen, dass sich Kunden nachhaltig auf unsere Lösungen verlassen können.“, so Robert Steinhauser, Leitung Vertrieb und Service Transport Technology.

Die Transportlösungen von Goldhofer können weltweit unzählige Einsätze vorweisen. Ein Beispiel ist die P. Schwandner Logistik + Transport GmbH: Bereits seit April 2021 ist das Betriebsgelände der Goldhofer AG regelmäßig „Schwandner-Grün“. Dem Boom in der Windkraft folgend hat der Spezialist aus Pfreimd sein umfangreiches Wind-Portfolio mit Goldhofer-Transportlösungen in den letzten Jahren modernisiert und verstärkt. Schwandner setzt dabei unter anderem auf die neueste Generation von Goldhofer-Turmtransportern. Mit nunmehr sieben hochmodernen RA 2-110 ist der international agierende Schwerlast-Spezialist in der Lage, Turmsektionen mit maximal 110 t Gewicht und bis zu 6,8 m Durchmesser transportieren. Das Mehr an Nutzlast wird dabei durch die Verwendung eines vierachsigen Pendelachsdollies als vorderes Fahrwerk erreicht. Als Heckfahrwerk kommen Goldhofer-Schwerlastmodule zum Einsatz.

Das Fahrzeugkonzept erfüllt zusätzliche Sicherheitsanforderungen, die vom dänischen Windkraftanlagenhersteller Vestas gefordert werden. Statt der üblichen zwei Freidreheinrichtungen (Schwanenhals mit Fahrwerk sowie Heckfahrwerk) verfügt das neue Transportsystem nur über eine Freidreheinrichtung, die sich zwischen dem vorderen Dolly und dem Rohradapter befindet. Der hintere Rohradapter wird direkt mit dem Schwerlast-Modul gekoppelt. Gegenüber einer komplett freidrehenden Lösung wird auch bei hohen Neigungswinkeln eine wesentlich höhere Seitenstabilität und somit mehr Sicherheit erreicht.

In der Nachläuferkombination mit dem »Blades« hat Goldhofer 2020 das Konzept, das die Ladung zum verbindenden Element zwischen Zugmaschine und Nachläufer macht, erneuert. Enge Passagen können seitdem auch mit über 100 m langen Rotorblättern gemeistert werden. Für den Rücktransport kann die Kombination als Sattelanhänger gefahren werden. Dazu wird der Nachläufer an die Freidreheinrichtung gekoppelt. Die Goldhofer-Lenkung, die sich hydraulisch via Knopfdruck auf unterschiedliche Stützweiten einstellen lässt, sorgt dafür, dass stets ein möglichst idealer Kurvenlauf sichergestellt ist. Daneben ermöglicht manuelles Nachlenken via Funkfernsteuerung die Passage besonders herausfordernder Engstellen, beispielsweise in Haarnadelkurven oder an Wendestellen. Die Goldhofer Master-Slave-Umschaltung ermöglicht es dem Fahrer im laufenden Transport die Berechtigung zum Nachlenken an das Begleitfahrzeug zu übergeben – und jederzeit wieder zurückzufordern. Dadurch bietet die Kombination maximale Transportsicherheit durch unübertroffene Flexibilität, da immer der beste Blickwinkel für das Nachlenken herangezogen wird.

Auch international finden die Goldhofer-Lösungen für den Transport von Wind-Komponenten regen Zuspruch. Der peruanische Schwerlast-Spezialist Transportes Acoinsa S.A.C. hat Mitte des Jahres 2023 Komponenten für den Windpark Wayra II in der Ica-Region transportiert. Im Einsatz waren dabei auch zwei Goldhofer FTV 850, um die Rotorblätter für 31 Windkraft-Anlagen zum Bestimmungsort zu bringen. 93 Windflügel mit jeweils 77 Metern Länge: Um diese knifflige Aufgabe zu lösen, setzte das Team der Schwerlast-Spezialisten von Acoinsa mit der FTV 850 auf die mittlerweile dritte Generation der Goldhofer-Flügeltransportvorrichtung. Kombiniert wurde die FTV 850 mit einer zwölfachsigen Goldhofer THP/SL-Kombination. Für die anspruchsvolle, 129 km lange Route vom Hafen bis zum Windpark Wayra II setzte Acoinsa gleich zwei FTV 850 parallel ein. Enge und bewohnte Gebiete, Stromleitungen, Kreisverkehre, Bäume und nicht zuletzt herausfordernde Serpentinenstraßen erforderten das Anheben der Rotorblätter während 50 Prozent der gesamten Transportstrecke. Kein Problem für das erfahrene Acoinsa-Team und die Goldhofer FTV 850: Dank bis zu 60° Liftwinkel konnten die Passagen leicht gemeistert werden. Die 93 Nordex-N155-Flügel wurden im Zeitraum von Mai bis September 2023 transportiert und im 177 MW Kraftwerk installiert.

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