Truck & Trailer Welt

Im Bereich Aftermarket führt BPW in diesem Jahr neue Werkzeuge ein, die Wartungs- und Reparaturprozesse für Werkstätten effizienter gestalten sollen.
© BPW Gruppe

BPW: der große Jahresausblick

Die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft ist die Muttergesellschaft der BPW Gruppe. Mit rund 1.360 Mitarbeitenden, darunter rund 100 Auszubildende, entwickelt und produziert das Familienunternehmen seit 1898 an seinem Stammsitz in Wiehl komplette Fahrwerksysteme für LKW-Anhänger und -Auflieger. Zu den Technologien der BPW gehören unter anderem Achssysteme, Bremsentechnologie, Federung und Lagerung.

Weltweit ist die Unternehmensgruppe mit ihren Marken BPW, Ermax, HBN, HESTAL und idem telematics ein bevorzugter Systempartner der Nfz-Branche für Fahrwerke, Bremsen, Beleuchtung, Verschließ- und Aufbautentechnik, Telematik sowie weitere wichtige Komponenten für Truck, Trailer und Bus. Die inhabergeführte Unternehmensgruppe beschäftigt aktuell rund 6.580 Mitarbeitende in 28 Ländern und erzielte 2024 einen konsolidierten Umsatz von 1,562 Milliarden Euro.

Fredrik Seglö, Leiter BU Trailer Solutions & Mobility Services bei BPW, hat im Gespräch mit TTW-Mitarbeiter Dieter Göllner einen spannenden Ausblick auf 2026 geliefert.

1. Wie hat Ihr Unternehmen die wirtschaftlichen und klimapolitischen Herausforderungen in 2025 „gemeistert“?

2. Mit welchen strategischen Maßnahmen bereiten Sie Ihr Unternehmen auf die aktuellen und zukünftigen Veränderungen/Neuerungen vor?

3. Welche Chancen sehen Sie für Ihr Unternehmen in 2026 und welche technischen Highlights können/möchten Sie bereits für das IAA-Jahr verkünden? Was darf die Nutzfahrzeugbranche in 2026 von BPW erwarten?

Zu 1: BPW hat das herausfordernde Jahr 2025 mit einer Kombination aus konsequenter Anpassung und nachhaltiger Unternehmensführung gemeistert. Trotz der schwachen Konjunktur und der Unsicherheiten im Markt haben wir durch flexible Geschäftsprozesse und intensive Kundenbetreuung Stabilität bewahrt.

Zu 2: Die gesamte Transportbranche steht vor mehreren zentralen Herausforderungen und Veränderungen. Wir reagieren gezielt auf die aktuellen Herausforderungen, indem wir eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten und auf deren Bedürfnisse eingehen. Außerdem beschäftigen wir uns intensiv mit den Anforderungen von VECTO und passen unsere Produktentwicklung entsprechend an. Zudem bauen wir unser Angebot im Bereich Digitalisierung und Services weiter aus, um effiziente und nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu schaffen. So bleiben wir auch unter schwierigen Marktbedingungen ein verlässlicher Partner.

Zu 3: Wir sehen für das Jahr 2026 vielfältige Chancen. Besonders hervorzuheben sind dabei die großen Leitmessen der Nutzfahrzeugindustrie: Dir IAA Transportation in Hannover und die Automechanika Frankfurt, bei denen wir unsere neuesten Innovationen und Lösungen dem breiten Fachpublikum präsentieren werden. Zudem freuen wir uns, dass unsere im Dezember eingeführte 7 Tonnen-Pendelachse in 2026 erstmals auf der Straße zum Einsatz kommt und damit neue Maßstäbe in den Bereichen Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Effizienz für Tieflader setzt. Außerdem werden wir im Bereich Aftermarket innovative Werkzeuge einführen, die Wartungs- und Reparaturprozesse für Werkstätten effizienter gestalten.

Autor: Dieter Göllner

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