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Truck & Trailer Welt

Auf der IAA Transportation in Hannover zeigt GP JOULE am Stand E25 in Halle 13, wie Fahrzeuge, Energieversorgung und Infrastruktur wirtschaftlich zusammenwirken – und der Umstieg auf E-LKW gelingt.
© GP JOULE

IAA: GP JOULE zeigt E-LKW-Check

Die Transportbranche investiert verstärkt in elektrische Nutzfahrzeuge. Doch mit dem Kauf der E-LKW beginnt erst die eigentliche Herausforderung. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist die Elektrifizierung des Betriebshofs.

Auf der Fachmesse IAA Transportation in Hannover präsentiert der Energiespezialist GP JOULE maßgeschneiderte Lösungen für das wirtschaftliche Laden von E-LKW am eigenen Unternehmensstandort.

Das Depot als intelligentes Energiesystem

Viele Speditionen konzentrieren sich zu Beginn rein auf die Beschaffung der Fahrzeuge. Für den wirtschaftlichen Betrieb einer elektrischen Flotte ist jedoch die Bereitstellung der Energie entscheidend. Mit steigenden Flottengrößen wachsen auch der Bedarf an Ladeleistung und die Anforderungen an die Netzstabilität. Das stellt Transportunternehmen vor große Hürden beim Netzanschluss und treibt die Energiekosten in die Höhe.

GP JOULE CONNECT verfolgt daher einen ganzheitlichen Ansatz. Das Unternehmen betrachtet das Depot nicht als reine Ansammlung von Ladesäulen, sondern als integriertes Energiesystem.

Dieses System verbindet verschiedene Komponenten:
• Eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge.
• Einen optimierten Netzanschluss zur Vermeidung teurer Spitzenlasten.
• Eigene Photovoltaikanlagen zur günstigen Stromerzeugung auf Hallendächern.
• Leistungsstarke Batteriespeicher zur Zwischenlagerung von Solarstrom.
• Ein intelligentes Energiemanagement, das alle Ströme digital steuert.

Das Ziel dieses Ansatzes ist es, die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen. So lassen sich die Gesamtkosten der Flotte nachhaltig senken und die Betriebssicherheit garantieren.

Praxisbeispiel: 42 Prozent weniger Ladekosten

Die exakte Auslegung der Infrastruktur beginnt bereits in der Planungsphase. Statt Ladepunkte isoliert zu betrachten, analysiert GP JOULE vorab Fahrprofile, Standzeiten und Standortbedingungen. Dass sich diese gründliche Vorarbeit auszahlt, beweist ein reales Praxisbeispiel des Unternehmens.

Durch das geschickte Zusammenspiel von Ladetechnik, einer Photovoltaikanlage, Batteriespeichern und einem digitalen Lastmanagement erzielte ein Betrieb enorme Einsparungen. Die erforderliche Netzanschlussleistung für zehn elektrische LKW sank von 1.650 auf 950 Kilowatt. Gleichzeitig reduzierten sich die reinen Ladekosten um beachtliche 42 Prozent.

„Wer seine Flotte elektrifizieren will, sollte nicht zuerst über Ladepunkte nachdenken. Entscheidend ist die Frage, wie Fahrzeuge, Energieversorgung und Infrastruktur wirtschaftlich zusammenwirken“, betont Henning Krix, Abteilungsleitung Vertrieb & Marketing bei GP JOULE CONNECT.

Neben den sinkenden Betriebskosten eröffnet eine intelligente Infrastruktur weitere Einnahmequellen. Unternehmen können Erlöse aus der THG-Quote generieren oder die Ladesäulen perspektivisch gegen Gebühr für dritte Fahrzeuge öffnen. Das Depot wandelt sich damit vom Kostenfaktor zum aktiven Umsatzbringer.

Live-Analyse auf der IAA Transportation

Das Unternehmen begleitet Transportbetriebe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Angebot reicht von der ersten Analyse über die Bauplanung bis hin zum laufenden Betrieb. Auf der IAA Transportation können Besucher den digitalen „Depot-Check-Live“ ausprobieren. Logistiker ermitteln damit direkt am Messestand das ungenutzte Potenzial ihres eigenen Betriebshofs.

GP JOULE stellt seine Lösungen auf der Messe am Stand E25 in Halle 13 vor.

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