Die CEOs der beiden Firmen bei der Vertragsunterzeichnung Jean-Patrick Sauvy, CEO Pommier (links) und Dietrich Leifert, CEO Titgemeyer
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Titgemeyer: Pommier übernimmt Teilegeschäft
Die Pommier-Gruppe übernimmt das Fahrzeugbauteilgeschäft von Titgemeyer einschließlich der Rieko GmbH. Mit dieser strategischen Entscheidung schaffen beide Unternehmen klare Mehrwerte für ihre Kunden.
Zum einen durch konsequente Spezialisierung, langfristige Kontinuität und zum anderen durch eine noch stärkere Ausrichtung auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen.
Pommier stärkt Deutschlandgeschäft
Pommier, einer der führenden europäischen Anbieter von Ausrüstung und Komponenten für den Karosseriebau, finanziert die Übernahme aus Eigenmitteln. Der Kaufpreis bleibt vertraulich. Ziel der Transaktion ist es, die Kompetenz von Pommier im Bereich Fahrzeugbauteile weiter auszubauen und die Präsenz im deutschen Markt nachhaltig zu stärken.
Mit Wirkung zum 1. April 2026 übernimmt Pommier den Titgemeyer-Geschäftsbereich Fahrzeugbauteile, auch unter der Marke GTO bekannt. Osnabrück wird zugleich der neue Hauptsitz von Pommier Deutschland.
Im Zuge der Transaktion wird Pommier außerdem Eigentümer der Rieko GmbH mit einem Produktionsstandort in Pliezhausen. Das Unternehmen, gegründet 1963, ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Rollläden sowie Systemlösungen für Spezial-, Einsatz- und Nutzfahrzeuge. Rund 20 Mitarbeitende wechseln im Zuge der Übernahme zu Pommier und sichern damit Kontinuität, Know-how und gewachsene Kundenbeziehungen.
Mehrwert für Kunden im Fahrzeugbau
Für Kunden im Bereich Fahrzeugbauteile bedeutet dieser Schritt eine klare Stärkung. Mit Pommier übernimmt ein international erfahrener und langfristig orientierter Spezialist die Verantwortung für Entwicklung, Produktion und Lieferung. Die Integration in eine auf den Karosseriebau fokussierte Unternehmensgruppe steht für verlässliche Prozesse, Investitionen in Weiterentwicklung sowie ein kontinuierlich ausgebautes Produktportfolio.
Pommier gewinnt durch die Übernahme einen fünften Produktionsstandort in Europa und erweitert seine industrielle Basis um anerkanntes deutsches Know-how. Das ermöglicht eine noch engere Betreuung bestehender Kunden, verbesserten Service vor Ort sowie zusätzliche Innovations- und Wachstumspotenziale. Bestehende Projekte und Lieferbeziehungen werden im Übergang geordnet und verlässlich fortgeführt.