Bundesumweltminister Carsten Schneider (3. v.r.), der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (2. v.r.) und Achim Puchert, CEO Mercedes-Benz Trucks (4. v.r.), in der Produktion des Mercedes-Benz eActros 600 in Wörth.
© Daimler Truck AG
Schneider und Schweitzer zu Gast in Wörth
Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, und Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, haben am 1. September das Mercedes-Benz LKW-Werk in Wörth, ein Standort von Daimler Truck, besucht.
Im Zentrum des Besuchs standen ein Produktionsrundgang, der Austausch zur Zukunft des emissionsfreien Transports und der hierfür notwendigen Ladeinfrastruktur, sowie ein Besuch im Entwicklungs- und Versuchszentrum des Standorts Wörth.
Gemeinsam mit Achim Puchert, CEO Mercedes-Benz Trucks, besichtigten Carsten Schneider und Alexander Schweitzer die A-Baureihen-Produktion des Standorts, in der auch der batterieelektrische Mercedes-Benz eActros 600 für den Fernverkehr in Serie gefertigt wird. Im Rahmen des Rundgangs erhielten die beiden Minister Einblicke in die Produktion aus nächster Nähe: Neben dem Austausch mit speziell qualifizierten Experten aus der Montage des E-LKW, konnten Bundesminister Carsten Schneider und Ministerpräsident Alexander Schweitzer beim Einbau der Batterie in den eActros 600 selbst Hand anlegen, und damit eine der letzten Aufgaben in der Fertigung des Fahrzeugs übernehmen. Eine Probefahrt mit dem eActros 600 führte schließlich zum Entwicklungs- und Versuchszentrum des Standorts Wörth, wo sich die erste Flüssigwasserstoff-Tankstelle von Daimler Truck für Brennstoffzellen-LKW befindet.
Achim Puchert, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Der Besuch von Bundesumweltminister Carsten Schneider und Ministerpräsident Alexander Schweitzer im Werk Wörth unterstreicht die Bedeutung der Transformation der Nutzfahrzeugbranche. Unser Mercedes-Benz Werk in Wörth zeigt, wie diese Transformation in Deutschland gelingen kann: Mit unserer flexiblen Fertigungsstrategie haben wir uns für die Herausforderungen des Wandels unserer Branche bestmöglich aufgestellt und können unsere Produktion jederzeit an die Nachfrage unserer Kunden anpassen. Auf einer Montagelinie fertigen wir flexibel und parallel verschiedene Antriebsarten – sowohl batterieelektrische Fahrzeuge wie unseren eActros 600 als auch Verbrenner-Lkw. Für den Erfolg der Elektromobilität braucht es neben innovativen Produktionsprozessen und Fahrzeugen auch klare politische Unterstützung – etwa beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und gezielten Anreizen für unsere Kunden.“
Bundesumweltminister Carsten Schneider sagte während seines Besuchs: „Noch vor wenigen Jahren hätte kaum jemand für möglich gehalten, dass große Laster über so weite Strecken elektrisch fahren können. Heute sieht man, dass es funktioniert und auch alltagstauglich ist, Ladezeiten und Pausenzeiten für die Fahrerinnen und Fahrer passen gut zusammen. Jetzt kommt es auf die politischen Rahmenbedingungen an, damit sich die Investition auch für die Spediteure rechnet. In vielen Fällen ist das bereits der Fall, vor allem wenn die Batterien im Depot mit Solarstrom vom Dach geladen werden können. Oder wenn die LKW so viel fahren, dass die Klima-Rabatte bei der Maut die Mehrkosten bei der Anschaffung ausgleichen.“
Ministerpräsident Alexander Schweitzer betonte die Bedeutung von Daimler Truck als zweitgrößtem Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz: „Mit dem Werk in Wörth ist Daimler Truck nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein zentraler Akteur der industriellen Transformation im Bereich Mobilität. Gerade in Zeiten des Wandels ist es für die Landesregierung ein zentrales Anliegen, durch gezielte Förderung und Unterstützung beste Rahmenbedingungen für einen starken Industrie- und Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz bieten zu können.“