Mit dem Spatenstich für einen neuen E-LKW-Ladestandort in Eugendorf bei Salzburg wollen E.ON Drive Infrastructure und MAN Truck & Bus ein Zeichen für die Zukunft des klimafreundlichen Güterverkehrs in Österreich setzen.
© MAN Truck & Bus
MAN/E.ON: neuer Ladepark in Salzburg
Mit dem Spatenstich für einen neuen E-LKW-Ladestandort in Eugendorf bei Salzburg wollen E.ON Drive Infrastructure und MAN Truck & Bus ein Zeichen für die Zukunft des klimafreundlichen Güterverkehrs in Österreich setzen.
Der MAN Servicestandort in Eugendorf, bei dem die Ladestationen errichtet werden, liegt an einem zentralen Verkehrskorridor. Die Nähe zur West Autobahn A1 ermöglicht eine schnelle Anbindung an wichtige Transportrouten in Österreich und den Nachbarländern.
Die zwei Ladestationen haben jeweils eine Leistung von bis zu 400 Kilowatt und je einen Ladepunkt, so dass E-Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer stets die volle Leistung abrufen können. So lässt sich während einer regulären Lenkpause von 45 Minuten Energie für gut 300 Kilometer laden. Der Standort ist außerdem auf Megawatt Charging (MCS) vorbereitet, um zukünftigen Fahrzeugmodellen noch mehr Leistung liefern zu können. Die Ladestationen werden rund um die Uhr zugänglich sein und können herstellerübergreifend von allen E-Lkw genutzt werden. Tagsüber können Fahrerinnen und Fahrer während ihrer Ladepause die vorhandene Infrastruktur des MAN Servicestandorts, wie die Sanitäranlagen und den Aufenthaltsraum, nutzen.
Weitere Standorte sollen in Villach, Ansfelden, Graz und Leopoldsdorf bei Wien entstehen. Sie liegen strategisch entlang wichtiger Autobahnen und zentraler Transportkorridore wie der A1, A2 und A9. Mit Entfernungen von rund 180 bis 300 Kilometern zwischen den geplanten Standorten schaffen sie bereits eine verlässliche öffentliche Ladeinfrastruktur für moderne E-LKW auf vielen Transportrouten im Land. Neben Österreich bauen E.ON und MAN im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft öffentliche E-LKW-Ladestationen an MAN Standorten in Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Italien, Polen, Tschechien und Ungarn auf.