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Aral pulse: Megawattladen im Güterverkehr

v.l.n.r.: Aral Vorstand Alexander Junge, Björn Gehrs (Bürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt), Hartmut Prüß (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Aynur Colpan (Bürgermeisterin von Buchholz / Aller), Aral Vorstandsvorsitzender Achim Bothe und Vivian Tauschwitz (Mitglied des Deutschen Bundestages)
© Aral

Aral: Megawattladen im Güterverkehr

Aral pulse, die E-Mobilitätsmarke von Aral, erweitert das Ultraschnell-Ladenetz für E-LKW. Die Megawatt-Ladetechnologie mit Leistungen von bis zu 1.000 Kilowatt (kW) führt Aral pulse an zentral gelegenen Autobahn-Standorten in Deutschland ein.

Die Standorte in Schwarmstedt (A7), Hannover (A2), Schnaittach (A9) und Rastow (A24) sind in Betrieb – Königs Wusterhausen (A10) folgt in Kürze. Zudem ist ein weiterer Ausbau der Megawatt-Lademöglichkeiten (MCS), dem aufkommenden Standard für Langstrecken-E-LKW, geplant.

Sechs Durchfahrtsladebuchten

Jeder Standort verfügt über bis zu sechs Durchfahrtsladebuchten für E-LKW, die alle rund um die Uhr zugänglich sind. Das dezentrale Ladesystem HYC1000 von Alpitronic mit kombinierter MCS- und CCS-Ladetechnologie ermöglicht das Megawatt-Laden von Elektro-LKW. Diese werden in nur 30 Minuten von 20 Prozent auf 80 Prozent aufgeladen. Aral pulse ist nach den Zahlen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur mit mehr als 30 Standorten größter Anbieter öffentlicher Ultraschnell-Ladeinfrastruktur für E-LKW in Deutschland. Detaillierte Informationen zu den Standorten gibt es auf www.aral-pulse.de

„Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist ein wichtiger Hebel, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Transportsektor zu leisten. Mit der Einführung von Megawatt-Ladetechnologie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass auch große Flotten – insbesondere im Fernverkehr – ihre Fahrzeuge zuverlässig, schnell und wirtschaftlich elektrifizieren können“, sagt Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität, bei der Einweihung des Megawatt-Ladestandortes am Autohof Schwarmstedt an der Autobahn A7. „Für Aral ist das ein wichtiger Schritt, um unsere Kunden beim Wandel hin zu alternativen Transportlösungen aktiv zu unterstützen. Wir wollen auch in diesem Bereich erste Wahl unserer Kunden sein.“

24/7-Zugang zur Infrastruktur vor Ort

LKW-Fahrer profitieren bei Aral von einem 24/7-Zugang zur Infrastruktur vor Ort. Hierzu gehören WCs, Duschen, Ruhebereiche, Beleuchtung, Shop- bzw. gastronomische Angebote. Die fünf neuen Megawatt-Ladestandorte sowie die 28 bestehenden Aral pulse Standorte für E-LKW sind mit dem LKW-Filter in der Aral Fuel & Charge-App leicht zu finden. Sie sind exklusiv für E-LKW zugänglich und Teil eines separaten Ladenetzes für Nutzfahrzeuge. Der Zugang ist über die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarte, Karten von Drittanbietern und gängige Debit- oder Kreditkarten möglich. Zudem eröffnen die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarten Flotten neben dem breiten Kraftstoffportfolio von Aral im Gesamtnetz den Zugriff auf 93 Prozent aller in Deutschland zugänglichen Ladepunkte. Dies beinhaltet auch exklusive Ladepunkte für E-LKW bei Akzeptanzpartnern. In ganz Europa liegt die Akzeptanzquote bei rund 80 Prozent.

Philipp Senoner, CEO von Alpitronic, erklärt: „Mit unserem Megawatt-Ladesystem wollen wir gemeinsam mit Aral pulse die Elektrifizierung des Schwerlast- und Langstreckenverkehrs vorantreiben. Ladezeiten von nur 30 bis 40 Minuten passen ideal zu den gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitunterbrechungen. Dies macht den Einsatz elektrischer LKW im Logistikalltag wirtschaftlich und praktikabel. Durch die Kombination zweier Ladestandards ist der HYC1000 sowohl für die Anforderungen von heute ausgelegt als auch bereit für die nächste Generation elektrischer Nutzfahrzeuge.“

Für den Megawatt-Ladestandort in Schwarmstedt bezieht Aral pulse Solarstrom über einen Solarpark von Ladesonne. Dieser ist auf einer Fläche von etwa 4 Hektar direkt neben dem Aral pulse Ladepark gelegen. Und er verfügt über eine Kapazität zur Stromerzeugung von 4,6 Megawatt. „Mit unserem Solarpark in Schwarmstedt laden wir Sonnenenergie in die LKW und Autos. Wir freuen uns, hier zusammen mit Aral einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Gemeinsam bringen wir emissionsärmere Mobilität auf die Straße und zeigen, dass Schritte zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs heute schon möglich sind“, sagt Matthias Roidl, Geschäftsführer von Ladesonne.

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