Flexibel integriert: ECOOLTEC schafft die Voraussetzungen für die Kälteanbindung an fast alle aktuellen E-LKW-Modelle.
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ECOOLTEC kühlt fast jeden E-LKW
Der Kältespezialist ECOOLTEC hat die technischen Hürden bei der Fahrzeugintegration überwunden. Ab sofort lassen sich die rein elektrischen Transportkälteanlagen des Herstellers mit den meisten batterieelektrischen LKW-Modellen am Markt kombinieren.
Die emissionsfreien Lösungen werden auf der kommenden IAA TRANSPORTATION 2026 live präsentiert.
Die Kombination aus einem batterieelektrischen LKW (BEV) und einer vollelektrischen Kältemaschine gilt als Ideallösung für den klimaneutralen Schwerlastverkehr. Da die Systeme von ECOOLTEC ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln arbeiten, sinkt das Treibhausgaspotenzial (GWP) im Vergleich zu herkömmlichen chemischen Kältemitteln von über 2.000 auf maximal eins. Zudem entfällt der klassische Diesel-Hilfsmotor am Kühlcontainer komplett.
Die Herausforderung: AC- und DC-ePTOs unter einem Hut
Die Anbindung einer Transportkälteanlage an die Hochvoltbatterie eines E-LKW ist in der Praxis hochkomplex. Fahrzeughersteller nutzen unterschiedliche Strategien für den elektrischen Nebenabtrieb (ePTO):
• AC-ePTO: Stellt Wechselstrom bereit (vergleichbar mit einer klassischen Steckdose).
• DC-ePTO: Liefert Gleichstrom mit einer Hochspannung zwischen 400 und 800 Volt.
Durch umfassende Updates an den Komponenten und Betriebsprotokollen können ECOOLTEC-Anlagen nun flexibel mit beiden Systemen kommunizieren.
Maßgeschneiderte CAN-Bus-Protokolle für jede Fahrzeugmarke
Der physische Anschluss über ein Kabel ist nur die halbe Miete. Die größte Herausforderung liegt in der Software-Kommunikation über den CAN-Bus des LKW. Das Kühlsystem muss in jedem Betriebszustand zuverlässig funktionieren – auch dann, wenn der LKW an einer Ladesäule steht, pausiert oder komplett abgeschaltet ist.
„Die technischen Herausforderungen sind lösbar. Aber der zeitliche Aufwand für die erstmalige Entwicklung, Anbindung und den Test unterscheidet sich von Fahrzeugmarke zu Fahrzeugmarke und kann mehrere Wochen betragen“, erklärt Holger Dörre, CTO von ECOOLTEC. „Dass wir nun bereits sechs Marken abdecken und die siebte kurzfristig folgen wird, ist eine starke Leistung unseres Teams.“
„An einem elektrisch angetriebenen LKW muss die Bedienung so einfach und komfortabel wie an einem herkömmlichen Modell sein. Etwas anderes ist dem Fahrer nicht zumutbar“, erklärt Holger Dörre, CTO von ECOOLTEC.
Wunsch nach einheitlichen Branchenstandards
Bisher kochen viele OEMs bei der ePTO-Steuerung noch ihr eigenes Süppchen. Das führt zu herstellerspezifischen Bedienreihenfolgen für das Fahrpersonal und erschwert den Vertrieb. ECOOLTEC plädiert daher langfristig für übergreifende, einheitliche Anbindungen und standardisierte Bedienelemente in der Transportbranche. Dies gilt insbesondere für elektrische Sattelzugmaschinen, bei denen aus Sicherheitsgründen zwingend ein AC-ePTO an der Schnittstelle zum Auflieger vorgeschrieben ist.
Live auf der IAA TRANSPORTATION 2026
Wie flexibel das System in der Praxis arbeitet, zeigt das Unternehmen auf der IAA TRANSPORTATION 2026. Am eigenen Stand A16 in Halle 27 sowie im Freigelände werden entsprechend umgerüstete Fahrzeuge verschiedener Marken zu sehen sein.
Neben den Aggregaten präsentiert das Unternehmen dort auch den Hochleistungsgenerator G30 (für konventionelle Diesel- und Erdgasantriebe) sowie die Flachverdampfer-Modelle E1312 und E1221 für moderne Mono- und Multitemp-Aufbauten im Verteiler- und Fernverkehr.