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Truck & Trailer Welt

ENGIE Vianeo errichtet an den 24-Autohöfen Homberg (Efze) und Gramschatzer Wald leistungsstarke Ladeinfrastruktur für elektrische Lastkraftwagen (Symbolbild vom 24-Autohof Wörrstadt-Mainz).
© 24-Autohöfe

E-LKW: Laden an der A7

Der Ausbau der Elektromobilität im schweren Nutzfahrzeugverkehr geht voran. An zwei zentralen Standorten der 24-Autohöfe an der Autobahn A7 entstehen moderne LKW-Ladeparks mit Megawatt-Technologie. Die Partnerschaft zwischen ENGIE Vianeo und der Autohof-Kette legt den Grundstein für ein europaweites Ladenetz entlang wichtiger Logistikrouten.

Strategische Ladeinfrastruktur für den TEN-T-Korridor

Die Autobahn A7 gehört zu den bedeutendsten Nord-Süd-Verbindungen im deutschen Güterverkehr. Als Teil des Skandinavisch-Mediterranen TEN-T-Korridors bildet sie eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Europas. Genau hier setzen die neuen Ladeparks an. ENGIE Vianeo baut ihr deutsches LKW-Ladenetz an zwei strategischen Knotenpunkten der 24-Autohöfe weiter aus.

Autohöfe bieten laut Roxanne Ruscheinsky, Mitglied der Geschäftsleitung bei 24-Autohöfe, die effizientesten Voraussetzungen für alternative Antriebe. Sie sind aus beiden Fahrtrichtungen sowie aus der Region optimal erreichbar. Zudem verbinden sie die notwendige Ladepause für LKW-Fahrer mit Gastronomie, Service und hoher Aufenthaltsqualität.

Die neuen Standorte an der A7 im Überblick

Das Projekt startet an zwei hochfrequentierten Logistik-Hotspots. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist bereits für das Frühjahr und die erste Jahreshälfte 2027 geplant:
• 24-Autohof Homberg (Efze): Gelegen im Nadelöhr bei Kassel. Hier entstehen drei Ladepunkte mit je 400 Kilowatt (kW) sowie ein hochinnovativer MCS-Lader (Megawatt Charging System) mit 1.000 kW. Der Standort besticht durch die Nähe zum europäischen Speditionsnetzwerk ELVIS, Amazon und Palletways.
• 24-Shell Autohof Gramschatzer Wald: Gelegen bei Würzburg. An diesem Knotenpunkt werden vier Ladepunkte mit 400 kW und ein MCS-Lader mit 1.000 kW installiert.

Betreibermodell aus einer Hand für Europa

Als Tochtermarke der ENGIE-Gruppe verantwortet ENGIE Vianeo das gesamte Betreibermodell. Das Unternehmen übernimmt die Investition, den Bau und den anschließenden laufenden Betrieb der LKW-Ladeparks.

Jan-Niklas Ellerich, Geschäftsführer von ENGIE Vianeo in Deutschland, betont die langfristige Vision. Das Ziel des Unternehmens ist ein durchgängiges Ladenetz entlang der zentralen Logistikkorridore Europas. Bis zum Jahr 2030 plant der Anbieter europaweit 25.000 Ladepunkte, wovon 1.000 exklusiv für schwere Elektro-Nutzfahrzeuge reserviert sind.

ENGIE Vianeo ist seit Juli 2025 auf dem deutschen Markt aktiv. Neben der Kooperation mit den 24-Autohöfen entwickelt das Unternehmen aktuell rund 50 Standorte in Deutschland. Dazu gehören Großprojekte mit dem Seehafen Kiel sowie das offizielle Mandat des Bundes für das größte deutsche LKW-Schnellladenetz.

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