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Truck & Trailer Welt

Nachhaltiger Shuttleservice: Die zwei neuen MAN eTGX 20.449 der Adelholzener Alpenquellen übernehmen die interne Leergutlogistik im Drei-Schicht-Betrieb und tanken sauberen Strom direkt von den werkseigenen PV-Anlagen.
© MAN Truck & Bus

MAN eTGX für Adelholzener

Die Adelholzener Alpenquellen GmbH setzt ein starkes Zeichen für den Klimaschutz. Der bekannte oberbayerische Mineralbrunnen hat zwei batterieelektrische MAN eTGX in seine Flotte aufgenommen.

Die neuen E-LKW übernehmen ab sofort den lokal emissionsfreien Transport der Erfrischungsgetränke.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um zwei MAN eTGX 20.449 BL Sattelzugmaschinen. Mit einer Leistung von 330 kW (449 PS) und einem sofort verfügbaren Drehmoment von 1.150 Nm meistern die Trucks den anspruchsvollen Werksverkehr mühelos. Fünf Batteriepacks liefern eine Gesamtkapazität von bis zu 400 kWh. Zudem sind die Fahrzeuge mit allen modernen Sicherheits- und Assistenzsystemen des Herstellers ausgestattet.

Leergutlogistik im harten Drei-Schicht-Betrieb

Am Hauptstandort in Siegsdorf ersetzen die beiden eTGX zwei ältere Diesel-LKW. Ihre zentrale Aufgabe ist die interne Leergutlogistik zwischen den Lagern im Umkreis von rund 20 Kilometern. Die Logistik läuft im harten Drei-Schicht-Betrieb. Das bedeutet, dass immer ausreichend Leergut für die Abfüllung bereitstehen muss.

Daher müssen die E-LKW extrem zuverlässig arbeiten. Ein Zwischenladen ist an Werktagen nur in den gesetzlichen Pausen der Fahrer möglich. Laut dem zuständigen MAN-Verkaufsbeauftragten Maik Fischer funktioniert dieses straffe Zeitfenster im realen Alltag absolut reibungslos.

Intelligentes Laden mit eigenem Solarstrom

Adelholzener nutzt für die neuen Fahrzeuge ein besonders nachhaltiges Energiekonzept. Die Dächer des Produktionsbetriebs sind fast vollflächig mit PV-Anlagen belegt. Zudem investierte das Unternehmen in einen großen Batteriespeicher und eine 400-kW-Ladesäule mit zwei Ladepunkten.„Mit diesen neuen Fahrzeugen unseres Partners MAN setzen wir die Transformation zur Elektrifizierung fort. Wir machen den innerbetrieblichen Shuttleverkehr lokal emissionsfrei“, betont Peter Lachenmeir, Geschäftsführer bei Adelholzener.

Die eTGX sind fest in das intelligente Lademanagement integriert. Sie laden planmäßig nur sauberen Strom aus der eigenen Solaranlage oder dem Speicher. Damit will der Brunnen auch externe Speditionen für die Elektromobilität sensibilisieren.

Werteorientiertes Wachstum statt Gewinn-Druck

Hinter der Entscheidung pro E-LKW steht eine tief verwurzelte Philosophie. Alleiniger Gesellschafter des Mineralbrunnens ist die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul. Die Bewahrung der Schöpfung ist hier der zentrale Leitgedanke.

Da alle Erlöse nach den Reinvestitionen zu 100 Prozent in Krankenhäuser, Altenheime und soziale Zwecke des Ordens fließen, agiert das Unternehmen unabhängig von kurzfristigem Gewinnerwartungen. Nachhaltige Entscheidungen können so langfristig und wertorientiert getroffen werden.

MAN eTGX erobert die GetränkelogistikDer Trend zur Elektrifizierung erfasst die gesamte Getränkebranche. MAN übergab kürzlich bereits zwei eTGX an das italienische Logistikunternehmen Koinè, das für Sanpellegrino fährt. Insgesamt 50 Elektro-LKW sind dort geplant. Auch der Getränkehändler FRISTO SE setzt seit Juli auf ein eTGX-Chassis, das mit einem typischen Schwenkwandaufbau von Orten für den schnellen Kistentransport optimiert wurde.

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