Valerius Logistik setzt auf ein umfassendes Reifenmanagement. Das Laufleistungsplus von bis zu 40.000 Kilometer ist fest eingeplant.
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Bear-Cut: mehr Kilometer per Knopfdruck
Das automatische Reifen-Nachschneiden mit der Bear-Cut-Maschine sichert Speditionen hohe Kostenvorteile. Gleichzeitig dient die Dienstleistung dem Reifenservice Gummi Berger als strategischer Türöffner für das Flottengeschäft.
Effizienzsprung im Reifenmanagement
Die Wirtschaftlichkeit eines Fuhrparks entscheidet sich auf den letzten Millimetern des Profils. Früher entsorgten Transportunternehmen viele Nutzfahrzeugreifen mit geringem Restprofil vorzeitig. Heute etabliert sich das maschinelle Nachprofilieren als fester Bestandteil moderner Flottenstrategien. Reifen Albrecht bündelt diese präzise Dienstleistung in Werl. Die Werkstatt ist eine Zweigniederlassung der Gummi Berger Gruppe.
Der Dienstleister nutzt dafür die vollautomatische Bear-Cut-Technologie von Bear-Machines. Diese Innovation reduziert den zeitlichen und körperlichen Kraftaufwand der Mitarbeiter auf ein Minimum. Bisher war das Nachschneiden mit herkömmlichen Handgeräten sehr mühsam. Besonders bei Traktionsreifen mit vielen kleinen Schnitten stößt die Handarbeit an ihre Grenzen. Die automatisierte Steuerung sorgt hier für eine spürbare Prozessverbesserung. Zudem garantiert sie ein gleichmäßiges Schnittbild. Das ist mit manuellen Geräten kaum reproduzierbar.
Messbare Ersparnis pro Kilometer
Das exakte Vertiefen des Reifenprofils zahlt sich im harten Logistikalltag schnell aus. Das zeigt das Praxisbeispiel der Firma Valerius Logistik aus Sundern-Hachen. Das mittelständische Transportunternehmen besitzt 20 Zugmaschinen und 35 Auflieger. Die Spedition bettet das Nachschneiden fest in den Reifenlebenszyklus und in die Betriebskostenrechnung ein. Pro Jahr lässt der Betrieb rund 110 Reifen in Werl bearbeiten. Das betrifft knapp 50 Antriebsachs- und rund 60 Aufliegerreifen. An der Antriebsachse lässt sich so eine zusätzliche Laufleistung von bis zu 40.000 Kilometern generieren.
Die Bear-Cut schneidet ausschließlich dafür gekenntzeichnete Reifen nach den exakten Vorgaben der Hersteller. Die Maschine gewährleistet eine gleichbleibende Schnitttiefe über den gesamten Umfang. Das verlängert die Einsatzdauer der Karkasse signifikant. Erst danach geht das Material in die Runderneuerung oder in die Verwertung. Speditionen senken dadurch ihre Reifenkosten pro Kilometer deutlich. Gleichzeitig schont das Verfahren wertvolle Ressourcen und verringert den CO2-Fußabdruck im Güterkraftverkehr.
Skalierbares Modell für Dienstleister
Für die Filialen von Gummi Berger funktioniert die preisgekrönte Maschine als echter Beschleuniger für das B2B-Neugeschäft. Ein organisierter Haus-zu-Haus-Transfer verbindet die neun Standorte der Gruppe. Dadurch kann das Unternehmen die maschinelle Dienstleistung flächendeckend im gesamten Vertriebsgebiet anbieten. Das Angebot stößt am Markt auf eine stetig wachsende Nachfrage.
Der messbare Mehrwert bindet Transportunternehmen über den gesamten Lebenszyklus der Reifen an den Servicebetrieb. Dadurch entwickelt sich der Return-on-Investment der Anlage im geplanten Zeitraum. Um den Service für Kunden mit eigenem Betriebshof noch komfortabler zu gestalten, plant Gummi Berger bereits den nächsten Schritt. Das Unternehmen will die Bear-Cut perspektivisch auch mobil direkt vor Ort beim Kunden einsetzen.